Unser Werk geht auf ein Hammerwerk zurück, dass bereits
1687 urkundlich erwähnt wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts
entwickelte sich aus diesem Hammerwerk "Trimpop´s-Walze"
, ein wassergetriebenes Walzwerk in Holzgerüstbauweise
mit Gußwalzen.
Trimpop´s-Walze um 1830
Etwa 1870 hat C. Kuhbier das Walzwerk erworben und ausgebaut.
Es entstand ein Warmwalzwerk in unmitelbarer Nähe zur
Volme.
Warmwalzwerk, Feinstraße
Bereits vor 1900 begann etwas volmeabwärts der Bau des
Kaltwalzwerkes. Weiterhin wurde hier eine Stangen- und Profilstraße,
aber auch eine Drahtzieherei errichtet. Im Nachbardorf Rummenohl
wurde 1920 eine Magnetfabrik gebaut.
Walzwerk Dahlerbrück, etwa 1920
Zunächst wurde eine große Anzahl kleinerer schmaler
Walzwerke betrieben. Der Arbeitsaufwand war enorm.
6"-Walze in den frühen 20er Jahren
Mit der Installation eines modernen Sendzimirwalzgerüstes
(20-Roller) im Jahr 1952 begann die moderne Zeit in Dahlerbrück.
Dieses hatte bereits eine Nennbreite von 250 mm. Nach stetigen
Modernisierungen wird dieses Walzgerüst noch heute für
Spezialanwendungen eingesetzt.
20-Rollen-Gerüst 1952
Heute ist die ThyssenKrupp Nirosta Präzisionsband GmbH
ein mittelständiges Unternehmen, dass die Flexibilität
des Mittelstandes mit der Kompetenz des weltweit führenden
Edelstahlproduzenten vereint.